Erfahrungsbericht vom 12.03.2026

Am 08. März habe ich hier sehr zufällig und aus dem Nichts einen Bericht geschrieben. Heute ist er mir wieder in den Sinn gekommen, da ich mich fragte, wie lange ich wohl weiter standhaft bleiben kann und ob meine Durchhaltekraft bald bröckelt.

„Für immer“ ist ein sehr langes Vorhaben, irgendwie beängstigend lange. Und immer wieder hadere ich mit dem Punkt meiner persönlichen Freiheit: Mit dem Rauchen verbinde ich meine Grenzenlosigkeit, auch meine Risikofreude, Abenteuer und das Gefühl zu leben - zu leben wie Marlboro-Man himself - wild und unbändig, mit dem Leben im Gepäck und Wind in den Haaren, unterwegs zu Abenteuern: Mit einer Geschichte voller Erlebnisse, langen Nächten am Feuer.

Nicht zu rauchen gibt mir das Gefühl, nun endgültig zur Büro-Spiesser-Gemeinschaft zu gehören, mit Cargo-Hose und schickem Halstuch. Sowas von verrückt.

Zu lesen, dass die Person vom 09. März etwas aus meinem Bericht vom 08. März rausziehen kann, gibt mir Mut, Hoffnung und Verbundenheit. Schön, stecken wir im gleichen Boot. Und schön, dürfen wir uns immer wieder selber überwinden - und wirklich leben, wirklich frei sein und irgendwann, ganz mutig, ohne Cowboy zu spielen, den Rucksack mit Abenteuer beladen. Denn es ist was es ist: ein Bild von sich selber, das verblasst und einem neuen weichen darf. Ebenfalls verrückt und voller Leben.

Danke für eure Beiträge, danke für das Bezug nehmen, Person vom 09.03.26 🙏