Erfahrungsbericht vom 18.03.2026

Hallo, ich bin 50 Jahre alt und habe mit 16 die ersten Zigaretten geraucht, ab 18 dann regelmässig und kontinuierlich. Ich habe immer eine Schachtel oder mehr pro Tag geraucht, bis ich etwa 33 war. Dann bin ich auf Feinschnitttabak umgestiegen, und bevor ich die Industriezigaretten endgültig aufgegeben habe, sind nochmals einige Monate vergangen. Das fühlte sich für mich wie der erste richtige Erfolg an, denn die selbstgedrehten Zigaretten waren dünner, enthielten weniger Tabak und – so dachte ich – liessen mich weniger Nikotin aufnehmen. Vielleicht war das am Anfang sogar so, bis ich nach und nach die Anzahl erhöhte, bis ich gar nicht mehr mitgezählt habe.

Mit 42 wurde ich Vater, und dort kam der erste echte Wunsch aufzuhören. Ich habe es 3 oder 4 Mal versucht, alles klägliche Fehlschläge, weil der Stress bei der Arbeit kombiniert mit der Verantwortung als Vater mich immer wieder rückfällig werden liess.

Vor einer Woche habe ich beschlossen, es nochmals zu versuchen. Meine Motivation, aufzuhören, ist einzig die Liebe zu meiner Tochter. Ich möchte so lange wie möglich leben, um sie aufwachsen zu sehen, sie zur Frau werden zu sehen. Vor einer Woche rauchte ich etwa 30 Zigaretten am Tag. Von einem Tag auf den anderen habe ich beschlossen, die Menge zu halbieren, und schon da kamen die ersten Entzugserscheinungen: Schwindel, Reizbarkeit, schlechte Laune, unbändiger Hunger.

Im Laufe der Tage habe ich die Pausen zwischen den Zigaretten verlängert: am ersten Tag eine Stunde, am zweiten eineinhalb, dann zwei Stunden. Und wenn es zu hart wurde, habe ich nochmals einen Tag mit der gleichen Pause eingelegt. Heute, nach einer Woche, bin ich bei 3 Stunden zwischen den Zigaretten, insgesamt 6–7 pro Tag. Ich habe mich für einen schrittweisen Ansatz entschieden, um nicht mit voller Wucht von den Entzugserscheinungen getroffen zu werden – das würde bei der Arbeit und zu Hause eine Kettenreaktion auslösen, die mich sicher wieder zum Rauchen bringen würde.

Jetzt bereite ich mich auf den grossen Sprung vor. Wenn ich mich bereit fühle – hoffentlich bald, vielleicht in einer Woche oder zehn Tagen – werde ich versuchen, einen ganzen Tag lang nicht zu rauchen. Dann zwei Tage, dann drei. Ohne zurückzuschauen. In all diesen Jahren habe ich es nie geschafft, einen ganzen Tag ohne Zigarette zu verbringen. Drücken wir die Daumen. Ich fühle mich zuversichtlich, motiviert und ruhig.

[Mithilfe von KI übersetzt. Zum Original: Rapporto di esperienza del 18.03.2026 – stop-tabacco.ch]